Geodaten: Klage gegen Appple- 27000 Koreaner gegen einen

Klagen gegen Apple haben bereits eine lange Tradition und auch die Klagen gegen Apple im Geodatenskandal reissen nicht ab- kürzlich bekam das erste Mal ein überhaupt ein einzelner Nutzer von Apple Schadenersatz zugesprochen, nun hat der Anwalt des Klägers eine Sammeklage von 26’691 Nutzern eingereicht die er nach der ersten Klage sorgfältig ausgearbeitet hat.

Die Kläger sehen im Verhalten von Apple einen Verstoss gegen das Datenschutzgesetz und fordern sogar Schadenersatz um den „erlittenen emotionalen Schaden“ wiedergutzumachen, das Geld besonders gut geeignet ist derartige Schäden zu kurieren ist eine Binsenweisheit und so beläuft sich die Gesamtforderung auf 17.5 Millionen Euro, was einem Betrag von 648 Euro oder einer Million koreanischer Wong für jeden einzelnen Kläger entspricht. Eingereicht wurde die Klage beim Bezirksgericht in der Stadt Changwon in Korea.

Aufgedeckt wurde die Sache damals von den beiden Sicherheitsexperten Pete Warden und Alasdair Allan die herausfanden dass auf dem iPhone die Positionsdaten des Nutzers aufgezeichnet nur einen Beweis dafür dassdie Daten schliesslich auch bei Apple selbst gespeichert werden liess  sich bis heute  nicht finden und Apple erklärte in einer Stellungnahme dass die Daten lediglich aufgezeichnet werden um die Positionbestimmung zu beschleunigen und dass keine Daten an Apple selber übermittelt werden. Zudem lieferte Apple gleich ein Update nach damit die Nutzer die Datensammlung auf Wunsch komplett unterbinden können.

via areamobile.de

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