Murphys Gesetz hat bis heute Gültigkeit
Gerade eben war ich daran und wollte einen neuen Artikel veröffentlichen als plötzlich die Internetverbindung abbrach. Der liebe Murphy hat mich wieder einmal eiskalt erwischt und solche Dinge passieren immer genau dann wenn man es am wenigsten erwartet, zum ungünstigsten Zeitpunkt und genau dann wenn man sowieso schon unter Zeitdruck steht.
Wie immer wenn der Internetzugang nicht so will er soll sollte man als erstes den Router neustarten. Geholfen hat das aber nichts und auch ein Reset des Modems zeigte keinen Erfolg, einmal war der Status in Ordnung, dann wieder nicht also rief ich bei meinem Provider Cablecom an denn Schliesslich gibt es ab und zu auch technische Störungen. Der Kundenberater hat mir dann aber offenbart dass mein Zugang gesperrt wurde und gefragt ob ich weiss warum und da ich gerade kürzlich noch offenstehende Beträge überwiesen habe hatte ich keine Erklärung. Er verwies mich dann weiter an eine Kollegin. Ich war in den letzte zwei drei Monaten ab und zu etwas mit den Zahlungen im Verzug aber letzten Monat wurden meiner Meinung nach der noch offene Restbetrag überwiesen, Aus unerfindlichen Gründen gab es aber doch noch einen Differenzbetrag denn die Beraterin liess mich wissen dass der Zugang gesperrt wurde weil noch ein Restbetrag von 25 Franken offen sei und dass der Zugang innert 48 Stunden wieder freigeschaltet wird nachdem der Betrag – dann brach das Gespräch ab weil auch noch mein Handyguthaben aufgebraucht war. Murphy die zweite. Ich wäre doch besser im Bett geblieben.
Den Betrag habe ich so schnell es ging überwiesen und ich hoffe dass es nicht so lange dauert bis der Zugang wieder funktioniert denn 48 Stunden sind in unserer schnellebigen Zeit eine kleine Ewigkeit (Murphy zum dritten) ein Kommentaror dazu auf Gplus: “da ist ja die Schweizer Armee noch schneller
Wenn man im Netz arbeitet oder wie ich einen Blog betreibt sind 48 Stunden tatsächlich eine lange Zeit. Wenn ich 2 Tage nicht blogge brechen die Leserzahlen relativ stark ein (was am Alter des Blogs liegt) ein und es dauert immer etwas bis die Zahlen wieder so hoch sind wie vorher, manchmal dauert es auch sehr lange.Einige regelmässige Leser die den RSS-Feed abonniert haben tragen sich auch aus und kommen nicht wieder zurück, was jeden Blogger sicher am meisten schmerzt. Interessant ist auch dass über einen Monat lang ein Betrag von 200 Franken offen war ohne dass etwas passiert wäre.
Momentan bleibt also nichts anderes übrig als das Mobiltelefon als Modem zu nutzen nur 250 MB pro Monat sind auch schnell aufgebraucht und den Nachkauf von zusätzlichem Guthaben oder grössere Datenpakete bietet mein Provider Sunrise derzeit leider nicht an, zumindest nicht für Prepaid Kunden. Ziemlich unverständlich ist auch dass unbenutztes Restguthaben einfach verfällt und nicht wie eigentlich zu erwarten auf den nächsten Monat verbucht wird. So habe ich Sunrise auch schon viele Megabyte an Daten geschenkt die ich jetzt genau brauchen könnte. Hoffen wir dass auch Sunrise irgendwann in der Gegenwart ankommt denn 250 Megabyte sind in Zeiten von Youtube und Co. lächerlich wenig, besonders wenn man unterwegs relativ viel im Netz unterwegs ist. In Österreich beispielsweise gibt es nur noch Datenpakete von mindestens 1 Gigabyte zu haben, kleinere Datenpakete verkaufen die Provider dort gar nicht mehr. Das wäre also etwa der heutige Standard und damit lässt sich auch etwas anfangen. In der Schweiz sind wir noch ein ganzes Stück davon entfernt. Vermutlich werden wir in der Schweiz in etwa 5 Jahren den heute üblichen Standard erreicht haben- Wenn wir Glück haben. Ja, ich bin pessimistisch und das wohl zu Recht denn Sunrise hat seit gut einem Jahr nichts mehr an den Datenvolumen der Prepaid-Verträge verändert und das ist auch nicht gerade eine kurze Zeit.
Nachtrag:
Die Kundenberater waren wirklich hilfsbereit und taten ihr bestes allerdings wurde mir erst beim dritten Anruf offenbart dass es auch eine E-Mail Adresse gibt an die man in Notfällen den Beleg der Überweisung senden kann.(erst wollte der nette Berater dass ich den Beleg faxe- was ich in der heutigen Zeit ziemlich amüsant finde- welcher Privatkunde hat noch ein Faxgerät?) Natürlich war ich nach einer schlaflosen Nacht auch ziemlich gestresst und musste mich immer wieder bremsen um nicht den Frust an einem Kundenberater auszulassen denn die Sperrung war systembedingt und greift einfach ab einem Ausstand von 25 Franken- allerdings war über einen Monat ein deutlich höherer Betrag offen, warum das System also nicht gleich eine Sperrung veranlasst hat ist schwer zu sagen und es wäre auch gar nicht dazu gekommen (wenn ich nachgefragt hätte ob noch Ausstände vorhanden sind) wenn jemand bemerkt hätte dass der Anschluss einem Blogger mit einem gutbesuchten Blog gehört. Am Schluss waren alle meine Handyguthaben aufgebraucht und erst beim letzten Anruf und kurz vor dem Totalaufall hat mir eine freundliche Beraterin mitgeteilt dass hier offenbar ein Versäumnis der Cablecom vorlag denn Prepaid Kunden müssen den Anruf beim Support eigentlich nicht aus eigener Tasche bezahlen. Leider wurde nie nachgefragt ob ich nun ein Abo habe oder Prepaid Kunde bin damit man eine Umschaltung machen kann. Leider ist es Cablecom nicht gelungen die Provider bei den Vertragsverhandlungen zu einer kundenfreundlicheren Lösung zu bewegen und so muss jedesmal vom Supporter manuell eine Umschaltung vorgenommen werden damit das Gespräch beim Kunden nicht verrechnet wird. Ich habe beim letzten Gespräch die Gelegenheit genutzt und die Geschwindigkeit des Anschlusses reduziert was ich eigentlich schon lange machen wollte aber ich war einfach in einem teuren Vertrag gefangen aus dem es scheinbar kein Entrinnen mehr gab da ich die hohe Gebühr nicht auch noch zusätzlich aufbringen konnte. Diese Gebühr ist aber offenbar nur bei ausservertragsmässiger Kundigüng wirklich so und der Zeitpunkt für einen Wechsel war gerade wieder möglich und kulanterweise wurde mir auch die Gebühr für das Downgrade auf 50 Mbit nicht verrechnet. So wird der Anschluss in Zukunft monatlich auch wieder deutlich weniger kosten. Der Unterschied zu 100-Mbit ist einfach etwas zu gering für die Preisdifferenz. Trotzdem muss festgehalten werden dass das Preis/Leistungsverhältnis der Cablecom immer noch sehr gut ist- verglichen mit Swisscom kostet der Anschluss gerade mal knapp die Hälfte. Zur Ehrenrettung der Swisscom muss man aber auch sagen dass die Swisscom nun auch Glasfaseranschlüsse bis zum Endkunden anbietet von denen ich gerade spreche und der Ausbau der Infrastruktur wird natürlich an die Kunden weitergegeben denn der Netzausbau mit Glasfaserkabel ist eine sehr teure Angelegenheit.
Im Internet gibt es aber noch so viele alte Server und bis nur schon ein 50-Mbit Anschluss wirklich bei allen Webseiten Vorteile bringt dürften noch etliche Jahre vergehen. Hier in Europa ist der Netzausbau schon sehr weit fortgeschritten aber beispielsweise im nahen Osten und natürlich insbesondere in Entwicklungsländern ist man heute vielleicht auf dem Stand den wir 2004 hatten und surft mit Geschwindigkeiten die wir locker unterwegs mit dem Mobiltelefon erreichen.
Natürlich gibt es auch schon viele Webseiten bei denen man von einer 100-Mbit Leitung durchaus profitiert- zumindest beim Download von grösseren Datenmengen, nur gesamthaft gesehen ist der Ausbau der Infrastruktur nicht so weit fortgeschritten und insbesondere die Betreiber von kleineren Webseiten verwenden oft schon ziemlich betagte Server, da macht ein Anschluss mit 100-Mbit nicht wahnsinnig viel Sinn- insbesondere wer über WLAN ins Internet geht “braucht” nur ein ein 100-Mbit Abo wenn er die neue WLAN-Generation verwendet. Ein WLAN Anschluss der vorletzten Generation – WLAN b/g erreicht maximal 30 Mbit Bandbreite. Realistisch sind 20-25 Mbit und wenn noch viele Sender in der Nachbarschaft den Empfang stören liegt die Geschwindigkeit oft nur bei 10-15 Mbit. Bei WLAN-n draft sieht die Sache schon ganz anders aus, diese schnellen Funkverbindungen erreichen dank Kanalbündelung Geschwindigkeiten von 50-80 Mbit was schon sehr schnell ist und wohl für die meisten Anwendungen mehr als ausreicheicht.


























































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