Heutige Festplatten verfügen schon über enorm hohe Kapazitäten aber heute benötigt man immer noch 1 Million Atome um 1 Bit zu speichern. IBM hat nun einen Rekord aufgestellt und benötigt nur 12 Atome für 1 Bit. Zum Vergleich: das ist 160x mehr wie die derzeit maximale Speicherdichte bei Flashspeichern im Vergleich mit DRAM beträgt der Faktor sogar 417, SRAM hat damit verglichen sogar eine 10’0000 fach geringere Speicherdichte!
Wenn sich diese Technik durchsetzt, sind Festplatten mit der hundertfachen Kapazität machbar. Man stelle sich vor: Eine Festplatte mit 300 Terrabyte wäre dann denkbar, selbst riesige Filmsammlungen liessen sich dann problemlos archivieren.
Technisch war das ganze eine grosse Herausforderung, das grösste Problem sind die starken Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Bits, ein weiteres Problem ist dass die gespeicherten Daten selbst bei starker Kühlung nur für einige Stunden erhalten blieben.
Das Team von Andreas Heinrich verwendete für ihre Experimente ein Rastertunnelmikroskop unter tiefen Temperaturen und konstruierten das Bit Atom für Atom. Sie konstruierten dann aus je zwölf Eisenatomen ein Byte und speicherten in diesem Byte das Firmenmotto T-H-I-N-K und nahmen es mit dem Rastertunnelmikroskop auf.
via golem.de
IBM: Atomic-scale Magnetic Memory


























































