iPad 3- Retina Display bestätigt, Apple kämpft derweil in China um die Namensrechte des iPad

Noch vor zwei Tagen hatten wir über die Technik, die im iPad 3 zum Einsatz kommt berichtet und mit einem kleinen Vorbehalt vorhergesagt, dass im iPad tatsächlich ein Retina Display zum Einsatz kommen wird. Nnun sind die seit langem kursierenden Gerüchte tatsächlich bestätigt worden. Apple kämpft derweil in China um die wertvollen Namensrechte des iPad.

MacRumors hat zwei Bilder veröffentlicht und auf einem der beiden Bilder kann man sich einen Eindruck über die Pixelichte des Displays machen das mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel eine derart hohe Auflösung bietet, dass unser Auge bei einem normalen Betrachtungabstand keine einzelnen Pixel mehr wahrnehmen kann.

Bild: MacRumors.com

Mac Rumors konnte das Display bereits unter die Lupe nehmen- im Vergleich zum iPad 2 bietet das Display des iPad 3 eine doppelt so hohe Auflösung.

Bild: MacRumors.com

Bei einer gleichen Vergrösserung bietet das iPad 3 die doppelte Auflösung wie sein Vorgänger. Das neue Display wird sicherlich auch der Textdarstellung zugute kommen, viele nutzen das iPad auch als E-Reader, da kann die Auflösung kaum hoch genug sein. Davon abgesehen berichtet das Wall Street Journal, der Name iPad soll  50’000 bis 2 Millionen Dollar wert sein. Das hilft Apple derzeit aber wenig, in China ist momentan ein Rechtsstreit um die Namensrechte des iPad im.

Der einladende und hochmoderne Firmensitz der Firma Proview Technologie bietet alles, was das Herz eines Technikfans begehrt. (Bild: chinatipps.blog.de)

Verkauf des iPad könnte eingestellt werden

Die südchinesische Firma Proview Technology Shenzhen beansprucht genau die Namensrechte am iPad und will diese Rechte gerichtlich durchsetzen. Am 22. Februar wird nun ein Gericht in Shangai den Fall klären. Im schlimmsten Fall müsste Apple sogar den Verkauf des iPad in China einstellen, oder zumindest unter einem anderen Namen anbieten.

Proview hat die Recht am Namen iPad 2001 eingetragen

Apple bestritt die Ansprüche von Proview Technology Shenzen gegenüber der chineschischen Tageszeitung  China Daily: “Wir haben Proview vor einigen Jahren die Namensrechte am iPad abgekauft, Proview weigert sich nur diese Vereinbarung anzuerkennen.” Proview. Laut der Webseite der chinesischen Patentbehörde hat aber Shenzhen die Rechte am Namen iPad schon 2001  eingetragen. Dort steht auch dass Apple mit Proview Technology Taiwan in eine Vereinbarung getroffen hat, um die Rechte am Namen iPad zu erwerben.

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Apple hofft, das iPad offline zu verkaufen

Amazon teilte der China Daily mit, dass Apple’s Verkaufspolitik eine Verkauf des iPads verunmöglicht hat.”Apple hofft das iPad Offline zu verkaufen,” liess eine Sprecherin von Amazon verlauten. Media reported 360buy.com, ebenfalls ein sehr beliebter Online Shop hat am Dienstag den Verkauf für einige Stunden eingestellt. Apple war in den letzten Wochen eher schweigsam während Shenzen sich wiederholt erfolglos an die Marktregulierungsbehörden gewandt hat und auch vom Zoll verlangte über das iPad 3 ein Embargo zu verhängen- nun sah Shenzen offenbar keine andere Möglichkeit mehr als den Gang  zu den Medien um seine Rechte durchzusetzen.

unvollständiges Statement

Das Statement von Apple hat nicht verraten, von welcher Firma sie die Rechte erworben haben. Xie Xianghui, ein Anwalt von Proview sagte, Apple’s unvollständige Antwort diene dazu die Öffentlichkeit zu verwirren. Dias Gerichtsurteil in Hong hat keinen Einfluss auf die Klagen in China selbst- beide Firmen haben sich gegenseitig wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt.

Apple befürchtet erneuten Verkauf der Namensrechte am iPad

Apple befürchtet, dass die Markenrechte am Namen iPad wieder verkauft werden könnten bevor die Anhörung beendet ist und hat nun den Hongkonger Gerichtshof angerufen, Proview Shenzen die Benutzung des Namens zu untersagen. Laut dem Anwalt von Shenzen könnte Apple die Namensrecht erneut erwerben” dann wäre das Problem gelöst- bei der Gelegenheit könnte Apple auch gleich noch den Firmensitz von Shenzen miterwerben um sein Produktportfolio weiter aufzuwerten.

via stuff.tv

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