Die 13’000 Dollar Nintendo-Konsole

Das Leben ist immer wieder für Überraschungen gut. Gerade eben sahen wir uns Folge 43 von „Storage Wars“ an, die in den USA 2010 gesendet wurde. In der Sendung werden Auktionen gefilmt, bei denen die Inhalte von Lagerräumen säumiger Kunden versteigert werden.

Jeder Bieter hofft natürlich, mit kleinem oder weniger kleinem finanziellen Einsatz möglichst viel Profit zu machen um mit den (hoffentlich) wertvollen Schätzen richtig Geld zu verdienen- manchmal sieht man auf den ersten Blick nur Gerümpel aber Schätze gibt es noch viele zu entdecken, schliesslich können sie an praktisch jedem beliebigen Ort versteckt sein! Einer dieser Glücksritter, der leider inzwischen verstorbene Millionär Mark Balelo interessierte sich gegen Ende der Auktion besonders für einen Lagerraum in dem er für sich das grosse Los erhoffte.

Ein gutes Geschäft

Schliesslich bekam Mark für 100 Dollar den Zuschlag. Nun ging es ans eingemachte, die zwei Gitarren, die sich im Abteil befanden, würden sicher ein netttes Sümmchen einbringen und schliesslich warteten noch etliche Gegenstände auf ihre Entdeckung. Etwas versteckt entdeckte Mark eine alte NES Konsole und rief: „wartet, wartet, wartet, solche Sachen suchen wir, damit lässt sich richtig Kohle machen!“

der Schatz aus dem Lagerraum

Nach einem, kurzen fachmännischen Blick war ihm als Experte dann auch sofort klar- er hatte den Jackpot geknackt: „wartet, wartet, wartet mal Jungs-genau danach suchen wir, diese Nintendo Konsole bringt uns 13’000 Dollar ein, sie trägt  die äusserst seltene 😉 Seriennummer 001, also die erste NES Konsole die je gebaut wurde. (Dabei stammt sich einfach aus der ersten millionenfach produzierten NES Serie.) Volltreffer! „Die Konsole wird mir viel Geld einbringen“, dachte Mark und triumphierte. Er hatte gehört, dass bei Ebay genau so eine Konsole mit 5 Spielen für flockige 13’000 Dollar den Besitzer wechselte.

Das Nintendo Entertainment System ist die erfolgreichste Konsole aller Zeiten und wurde 30 Millionen mal verkauft. Bild: Denkmaschinen-Blog

Wie der Preis zustande kam

Die Experten unter den Zuschauern kugelten sich derweil vor Lachen vor dem Fernseher- schliesslich weiss doch jeder 😉 ( Experte) wie eben Mark, dass nicht die Konsole so viel Geld eingebracht hat, sondern der Preis wurde von einem Kommentator auf Boing Boing exakt aufgeschlüsselt: Die Originalverpackung des Systems brachte den Löwenanteil von $ 9’000, Das Handbuch feine $1’500 und das sehr seltene Spiel Family Fitness Stadium Events brachte einen satten Anteil von $ 2’000 ein. Die Käuferin die den Zuschlag erhielt, bezahlte ingesamt für das Gesamtpaket exakt $ 13’105.40 also umgerechnet 10’857,40 Euro oder 12’222,60 CHF.

Das EINE spezielle Spiel namens Family Fitness Stadium Events gibt es in der NTSC Fassung kaum noch zu ersteigern, weniger als 10 Kopien sollen sich noch in den Vitrinen der Vintage-Fans befinden. Das Gameplay des Spiels selbst reisst zwar keinen vom Hocker aber heute gilt für alte Konsolenspiele: je seltener ein Spiel noch vorhanden ist, desto mehr Geld kann es- je nach Zustand einbringen

Das Original: wieviel wärt ihr bereit für dieses Paket auszugeben ? Wie immer liegt der Wert eben im Auge des Betrachters. Auf der verlinkten Seite findet ihr auch das Video der Sendung. (Bild: Denkmaschinen-Blog)

Geld und Glück liegen auf der Strasse

Vor vielen Jahren liefen wir an einem Plastiksack voller NES Spiele vorbei und dachten erst daran, die Tüte mitzunehmen, sie war ja weggeschmissen worden, leider liessen wir den „Abfall“ stehen und jemand meinte: „Was wollen wir damit ohne eine Konsole sind die Dinger doch wertlos. Heute würde das sicher nicht mehr passieren- wer weiss, welche Schätze dort einfach achtlos weggeworfen wurden..

Unser Hauptgewinn

Einige Zeit später kam dann eine zweite Chance: ein Bekannter wollte seine alte Konsole loswerden und überliess uns eine komplette, funktionierende NES Konsole die zum Glück auch aus der Serie 001 stammt. Dazu gehörten noch 13 Spiele. Er nannte uns seine Preisvorstellung: 20 Franken (16 Euro) wollte er für das ganze Paket haben und wir bezahlten den verlangten Preis. Unser Bauchgefühl sagte uns aber gleich, dass dieses Paket deutlich mehr Wert ist als 16 Euro! Retrogames haben einfach einen ganz speziellen Charme und spiegeln auch den Zeitgeist und die technische Entwicklung wieder aber trotz all dem Fortschritt werden Retro-Spiele heute noch Tag für Tag millionenmal gespielt und die Nachfrage nimmt sogar wieder zu!


Das Spiel da ganz hinten- wieviel wollen sie dafür ?

Nachdem wir uns die Sendung fertig angeschaut hatten, packte uns auch das Jagdfieber und wir wollten uns einen Überblick über den Wert unserer Sammlung verschaffen. Die Seite videogames.pricecharting eignete sich ideal dafür, bis auf drei Spiele wurden wir fündig und machten uns daran die Maximalpreise zu addieren- schliesslich will man sich nicht unnötig die Laune verderben lassen.

NES- die erfolgreichste Konsole aller Zeiten

Wieviel ein Retro-Game wert ist, hängt von vielen Faktoren ab- es gibt z.b. ganz seltene Prototypen oder auch spezielle Entwicklerversionen von vielen Spielen. Die höchsten Preise erzielen dabei Cartridges, die noch unbenutzt in der Originalverpackung verblieben sind. Dasselbe gilt für den Wert der Konsole. Auch hier gibt es seltene Prototypen für Entwickler und Nintendo entwickelte die NES ständig weiter. Die erfolgreichste Spielkonsole bislang wurde millionfach verkauft und deshalb kostet ein funktionierendes „nacktes“ NES 001 ohne Spiele um die 30 bis etwa 70 Euro.

von Wünschen und der Realität

Nun am Ende der Geschichte wollte Mark seine wertvolle Konsole natürlich möglichst teuer verkaufen und ging voller Erwartungen zu einem Spielehändler, von dem er gleich satte $ 13’000 US Dollar kassieren würde. Der Verkäufer sah sich die Konsole ungerührt an- deren äusserlicher Zustand war auch nicht ganz taufrisch und nach einen erfolglosen Funktionstest liess er die Bombe platzen.

eine kalte Dusche weckt die Sinne

Eine defekte Konsole ist in der Regel nicht mehr soo viel wert und der Händler bot Mark dafür am Ende dann auch nur realistische 10 Dollar an, auschlachten lässt sie sich das Teil ja immer noch, dachte er sich insgeheim. Die gute Laune von Mark war wie weggeblasen und sein unbezahlbarer Gesichtsausdruck sorgte wohl nicht nur bei Retro-Fans für weiteres Gelächter.

Unsere NES Spielesammlung

Bei uns sorgte das ganze für ziemliche Aufregung und wir fingen an, die Geschichte genauer zu recherchieren und nach der Sendung gab es natürlich nur noch eine Frage: wieviel könnten wir mit unserer kleinen aber feinen Sammlung wohl bei einer Auktion erzielen ? Um uns nicht die Laune zu Verderben 😉 rechneten wir jeweils immer mit dem höchsten je erzielten Preis jedes Spiels. In der Regel liegen die Erlöse deutlich tiefer, wie man anhand der Tabelle im Link sieht. Trotzdem, die Preise für Spieleklassiker steigen weiterhin markant an!

Video: die Top-Ten der teuersten je verkauften Computerspiele

Die wertvollsten Spiele unserer NES-Spielesammlung:

  1. Super Mario Bros: $ 1300
  2. Galaxy 5000: $ 680
  3. Mario Bros: $ 799
  4. Silent Service: $ 310
  5. Super Mario Bros 2: $ 310
  6. Super Mario Bros 3: $ 271
  7. The Legend of Zelda: $ 201
  8. 7. Kung Fu: $ 200
  9. Gradius III: $ 58
  10. Tiny Toon Adventures 79 $
  11. Gremlins 2: $ 58

 

So gerechnet liegt der Wert unserer Sammlung bei stolzen aber wohl eher theoretischen $ 3629 ! Wenn wir die Sammlung zu diesem Preis verkaufen könnten- die Konsole käme ja noch hinzu ergibt sich eine Gewinnspanne mit dem Faktor 181. Kein schlechtes Geschäft oder ? Also gleich verkaufen ? niemals!  Es wäre doch schade- das Gefühl, ein Computerspiel mit einem zumindest hypothetischen Wert von  1’300 US-Dollar in Händen zu be-halten ist für jeden Retro-Fan schlicht unbezahlbar.

Weitere Artikel im Blog zum Thema:

Gimme back my Mac II

Die Auferstehung des C64

Spieletip: Sony the Hedgehog rennt wieder

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Auch gestandene IT-Profis machen Fehler:
ein exemplarisches Beispiel

Auch wir IT-Experten sind nicht gefeit vor technischen Problemen und oft kann eben nicht jedes Problem „einfach“ mal eben schnell gelöst werden. Grund: man sieht den Wald vor lauter Windows-Bäumen nicht mehr,  sucht den Fehler an der komplett falschen Stelle dabei wäre die Lösung oft „sehr“ naheliegend, wie unser exemplarisches Erlebnis zeigt.

Tausend mal probiert.. tausend mal ist nix passiert

Das gibts doch nicht.. Seit einem halben Jahr oder länger haben wir immer wieder mehr oder weniger engagiert aber erfolglos versucht,einen Windows-Rechner und dessen Freigaben im LAN sichtbar zu machen. Es wurden alle möglichen Ursachen in Betracht gezogen, alle Dienste genaustens konfiguriert und natürlich haben wir auch die Windows-„Fehlerbehebung“ bemüht, immer ohne Ergebnis: das Kabel sei defekt, der Fehler konnte nicht behoben werden hiess es heute. Oft waren wir fast soweit, deshalb den Rechner neuaufzusetzen,

Fehlersuche

Blöd nur- wir kamen einfach nie auf die naheliegende Idee: sprich testweise einmal die Firewall zu deaktivieren. Heute aber wollten wir dieses leidige Problem ein- für allemal aus der Welt schaffen, koste es was wolle! Dann endlich, haben wir mal testweise die Windows-Firewall deaktiviert und- Oh Wunder: der Rechner samt Freigaben war wieder auffindbar, die Freigaben des Routers ebenfalls. Somit kann es nur an der Firewall liegen oder ? So haben wir die Konfiguration der Firewall penibelst überprüft und mit Referenzdaten verglichen, doch, wieder kein Erfolg. Sobald die Firewall reaktiviert wurde, waren die Freigaben wieder verschwunden. Das gibt’s noch nicht !?!?

Der Kampf durch den Windows Dschungel

Dabei- die Lösung war wie sehr oft ganz nah, zumindest so „nah“ wie das bei Windows (7) eben möglich ist :-) Wir hangelten uns zum Pfad:  Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Netzwerk- und Freigabecenter. Dort findet man links oben den Punkt Adaptereinstellungen. Nun fehlten zwei Klicks auf die Eigenschaften der beiden Adapter, dort sahen wir ihn endlich: den (fehlenden) aber alles entscheidenden Haken an der Sache! Die Datei- und Druckerfreigabe war deaktivert.. Na sowas, Sachen gibts! Der Dienst wurde vor langer Zeit aus Sicherheitsgründen deaktiviert. Tja.. Dann fehlte noch ein Mausklick um die Freigabe zu reaktivieren, mit OK bestätigen..

Endlich ist der Übeltäter gefunden ;)

Auch die Fehlerbehebung bräuchte eine Fehlerbehebung

Endlich! alle Ressourcen waren auch nach dem Einschalten der Firewall noch sichtbar, Problem gelöst- dabei würde ich mich im Umgang mit Windows als Semi-Profi bezeichnen und das Problem wurde endlich von mir und nicht von der sogenannten „Fehlerbehebung“ behoben. Dass die Windows-Analyse diesen elemantaren Punktübersehen hat. Viele Nutzer hätte nämlichst längst aufgeben und den Rechner neu aufgesetzt, obwohl für die Lösung nur unzählige Versuche und 10, 20 Mausklicks nötig waren ;).

Die Windows-Fehlerbehebung scheitert manchmal an den banalsten Problemen.

Windows 8: alles besser oder was?

Hier (hatte) Windows sicher Nachholbedarf aber mit Windows 8 ändert sich das gerade. Windows 8 wurde radikal überarbeitet und bietet viele innovative Neuerungen wie eine Rollback Funktion, die den Rechner ohne Neuinstallation wieder schnell in den Ausgangszustand versetzt. Obwohl der PC-Markt tendenziell schrumpft warenn sicher nicht nur wir von den erfreulichen Verkaufszahlen des Weihnachtsgeschäft angenehm überrascht, anbetrachts der Benutzer Kacheloberfläche, die Augenkrebs verursachen soll. Windows 8 ist für Microsoft ein grosser Schritt in die Zukunft. Trotzdem-das alte“ Logo werden wir echt vermissen..

Fehler machen gehört zum Menschsein

Nun, wir schweifen vom eigentlichen Thema ab, also wieder zurück zum Kern des ganzen. Was uns dieses exemplarische Beispiel lehrt: kein IT-Profi, kein Techniker, kein Ingenieur oder Angestellter, scinfach niemand ist davor gefeit, Fehler zu machen und sehr oft sind es banale Kleinigkeiten die zu Problemen führen- man sieht den Wald wegen den vielen Bäumen einfach nicht mehr. Trotzdem, das ganze hat auch etwas beruhigendes, denn „Fehler“ zu machen ist keine Schande. Es gehört zum Menschsein an sich dazu, nur sind die (finanziellen) Auswirkungen von Fehlern je nach Berufsgruppe doch enorm. Trotz all dem Streben nach Perfektion machen alle Menschen jeden Tag Fehler, liegen falsch, suchen an der falschen Stelle. Bis Sie mit Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen die Lösung doch finden.

„Nur aus Fehlern lernt man“

Wir finden: dass Fehler passieren, ist ein Naturgesetz und gehört zum Menschsein dazu, ja ist sogar unabdingbar um im Leben weiterzukommen, zu lernen und Fortschritte zu erzielen. Wir wachsen daran, dass wir „Nicht perfekt sind“. Das macht uns erst zu dem, was wir sind und den selben Fehler macht man selten zweimal. Die meisten Menschen brauchen eigene Erfahrungen um aus ihren eigenen Fehlern zu lernen, das ist wohl etwas traurig aber es ist die Wahrheit. Nur  wenigen von uns gelingt es, aus der Geschichte zu lernen um  die Fehler zu vermeiden, die unsere Vorfahren gemacht haben und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

zu den eigenen Fehlern stehen

Noch ein Wort zum Schluss:ausnahmslos jeder von uns macht (fast) täglich „Fehler“, damit müssen wir uns abfinden. Deshalb sollten wir bereit sein, unsere Unzulänglichkeiten offen zuzugeben, selbst wenn es einmal unangenehme Folgen haben sollte, denn unser Gewissen (falls vorhanden) uns sonst keine Ruhe mehr lässt- Also,habt den Mut aus der Reihe zu tanzen, denn wie sagt man so schön- Ehrlich währt am längsten. (Übrigens auch ein Naturgesetz.) Oder anders: Sobald du die eigenen Fehler akzeptiert, (und zugibst) kann sie keiner mehr gegen dich verwenden.

Probiert es einfach mal aus, vielleicht erstmal für ein paar Tage, so ehrlich wie möglich durchs Leben zu gehen, seid anderen Menschen gegenüber ehrlich, wahrhaftig und offen. Wir garantieren euch: Euer Leben wird glücklicher und ausgeglichener verlaufen wie bisher- Es funktioniert tatsächlich!

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Bericht zum exklusiven HTC Event in Zürich

HTC hat sich bei der Präsentation wahrlich nicht lumpen lassen, vor zwei Tagen noch in London fand heute in Zürich, praktisch vor unserer Haustür ein laut HTC, sehr, sehr exklusives Event statt. Viel wurde darüber spekuliert, ob HTC vielleicht noch mehr neue Geräte neben dem HTC One vorstellen wird.

das neue Spitzenmodell HTC One (© Bild: Denkmaschinen-Blog)

Eines gleich vornweg: neben dem HTC One bekamen wir keine andere Smartphones zu Gesicht, stattdessen hat sich HTC anlässlich der Keynote voll und ganz dem neuen Flagschiff gewidmet.

Der umstrittene 4 Ultrapixel Bildsensor

Mit dem HTC One geht HTC wirklich neue Wege- es gibt keine 16 Megapixel Kamera, stattdessen besinnt man sich auf die Qualität und verbaut stattdessen eine sehr lichtempfindliche Optik (f/2) sowie einen vergrösserten CCD-Sensor  mit einer Auflösung von „nur“ 4 Megapixel. Viele Kunden glauben den Marketingfachleuten nach wie vor und lassen sich von hohe Megapixel-Zahlen nur all zu gerne blenden.

Die beste Kompaktkamera, die wir bislang hatten verfügte interessanterweise auch exakt über 4 Megapixel doch sie schoss viel bessere Bilder als die anderen Kameras mit ihren 5-7 Megapixel-Sensoren. Dieselbe Erfahrung machten wir später mit unseren Megazoom-Kameras. Deshalb dachten wir schon seit einiger Zeit daran, einen Artikel gegen den derzeit grassierenden Megapixel-Wahn zu schreiben aber nun ist uns HTC zuvorgekommen und zeigt eindrücklich allen anderen Smartphone-Herstellern, wie man es richtig macht.

300 % Lichtempfindlicherer Bildsensor

Der neue Bildsensor ist im Vergleich mit Konkurrenzprodukten dank der geringeren Auflösung glatte 300 % lichtempfindlicher und das hat einen gewaltigen Eindruck auf die Bildqualität. Ernsthaft: noch nie sahen wir so gestochen scharfe, brillante Bilder die mit einem Smartphone aufgenommen – Leider vermittelt unser Video und die Fotos nicht ganz die Wirklichkeit, doch „in echt“ ist die Bildqualität allererste Sahne, gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen und das ohne Blitz!

Experten sagen zu Recht: 4-6 Megapixel sind genug

Seit Jahren schrauben die Hersteller zwar ständig die Megapixel Zahlen in die Höhe- eigentlich positiv aber da die Bildsensor nicht gleichsam mitwuchsen fiel die Bildqualität mit der Zeit oft sogar schlechter aus weil den einzelnen Pixeln immer weniger Platz zur Verfügung steht und da die Software irgendwann diese Fehler nicht mehr korrigieren kann entsteht genau das gefürchtete, rötliche Bildrauschen. Wir sagen es offen:  4-6 Megapixel sind für eine Top-Bildqualität völlig ausreichend- zumindest wenn man keine riesigen Vergrösserungen der Fotos erstellen will aber dafür gibt es schliesslich Spiegelreflexkameras!

SmartDroid.de : die Ultrapixel Kamera kurz erklärt

Fotobeispiel HTC One (© Bild: Denkmaschinen-Blog)

Weniger ist oft mehr

Lasst euch also nicht blenden- am Ende muss die Bildqualität passen, unabhängig von der Auflösung und hier passt die Qualität wirklich. Sehr interessant fasind ndendie Fotofunktionen. Die App Zoe fügt Serienbilder zu einem echten Film zusammen, unerwünschte Bilder lassen sich ganz simpel entfernen und eine Bildbearbeitungssoftware wurde auch mitintegriert, auch die Sharing Funktionen machen einen soliden Eindruck. Im Video der Keynote werden die verschiedenen Neuerungen noch detailierter erklärt..

die komplette Keynote (Video: Denkmaschinen-Blog)

Hardware vom allerfeinsten

Hier kommt wie heute in Topmodellen üblich, ein Quad-Core Prozessor, der Snapdragon 600 mit 1.7 GHz Taktfrequenz zum Einsatz und 2 GB RAM stecken heute noch in vielen Laptops! Mit Spannung erwarten wir deshalb auch die ersten Benchmarks, die Resultate werden sicherlich entsprechend gut ausfallen. Beim Datenspeicher hat man die Wahl zwischen 32 und 64 GB, leider gibt es keinen Kartenslot mehr, dafür aber 25 GB Speicher für ein Jahr bei Dropbox.

Multimedia- das Smartphone als Fernbedienung

Oft wurde auch die mangelhafte Qualität der Lautsprecher bemängelt doch das HTC One wartet mit echten Stereolautsprechern auf, Kritik wegen schlechter Soundqualität braucht man also nicht zu fürchten und die bekannte Beats Audio Technik zu Verbesserung der Klangqualität ist wieder mit von der Partie. Eine Neuerung ist der EPG- also eine Senderübersicht aller derzeitigen Programme und dank Infrarotsensor lässt sich der gewünschte Sender gleich mit dem Smartphone auswählen, das auch als universelle TV-Fernbedienung eine gute Figur macht.

Man sucht einfach den Gerätehersteller und das Modell und euer TV kann mit eurem Smartphone bedient werden. Hoffen wir, dass diese Funktion auch von anderen Herstellern übernommen wird, denn am Rande sei gesagt, dass bereits unser zweiter Pocket PC, der HP rx3715 aus dem Jahr 2005 mit einer entsprechenden Software ausgeliefert wurde und dadurch benötigte man nur noch eine einzige Fernbedienung !

Eindruck und Verarbeitung

Das Design des  HTC One hat uns auf Anhieb gefallen, das Gerät liegt sehr gut in der Hand, die Performance ist top und die Bedienung geht superflüssig vonstatten. Das HD-Display aus Gorilla Glas löst mit sensationellen 1920 x 1024 Pixel auf, bei einer Grösse von 4.7 Zoll ergibt sich so eine Pixeldichte von 468 ppi-dem hat auch ein hyperretinales iPhone 5 nichts entgegenzusetzen. Wir finden die Grösse des Displays perfekt- nicht zu klein, nicht zu gross, sondern genau richtig..besser geht es kaum. Dass das Smartphone 143 Gramm wiegt glaubt man nicht wenn man es in der Hand hält- die Gewichtsverteilung ist schlicht als perfekt zu bezeichnen.

Hands-On HTC One (Video: Denkmaschinen-Blog)

Bei der Benutzeroberfläche hat HTC auch radikal reduziert. Die Icons sind klar und das kommt der Übersichtlichkeit sehr zu gute. Der Startbildschirm ist nun nicht mehr statisch, eine neue Funktion mit dem Namen Blink Feed versorgt den Homescreen ständig mit den für euch relevanten Inhalten.

Fazit:

HTC stellt sich dem Megapixel-Wahn entgegen und das war längst überfällig- zumindest bei den Smartphones. Das HTC One ist für uns schlicht das beste Smartphone das wir je in die Hände bekamenn und wir werden ihm auch noch in einem ausführlichen Testbericht etwas mehr auf den Zahn fühlen.

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Sony’s PlayStation 4 ist endlich hier!

2005 wartete Sony mit einer technischen Sensation auf: die PlayStation 3 mit ihrem extrem leistungsfähigen Prozessor stellte alles bisherige in den Schatten und sorgte für einen Realismusgrad in Spielen, den man bis dato für unmöglich hielt und das Blue-Ray Laufwerk tat sein übriges zur Beliebtheit der Konsole.

Lange wurde von Sony der Nachfolger angekündigt, konkrete Termine gab es aber kaum. Gestern war es nun soweit- Sony stellte per weltweiten Videostream den Nachfolger der PlayStation 3 vor.

Produktvorstellung ohne Produkt

Wie die PlayStation 4 aussieht ? Wir wissen es nicht, denn Sony zeigte kein einziges Bild ihrer neuesten Kreation, vielleicht will man so das Interesse erhöhen oder der einzige Prototyp war gerade in der Reparatur, wer weiss 😉 Ernsthaft: auf der E3 werden wir sicherlich auch einen optischen Eindruck vermittelt bekommen. Im Gegensatz zu Microsoft mit ihrer XBox sieht Sony nicht mehr das Wohnzimmer als Dreh- und Angelpunkt für die heimische Unterhaltung. Sony stellt dagegen den Spieler in den Vordergrund, ob nun Konsolen oder Handheld- Zocker, vom Anfänger bis zum Spieleprofi will man alle ansprechen.

„mächtigste Konsole der Welt“

Die Vorstellung klang ambitioniert, Sony will eine neue Aera in der Spielewelt beginngen und benennt die neue Konsole ganz unbescheiden als mächtigste Konsole der Welt, was derzeit ja auch stimmt. Sehr viel Wert legte man auch auf die Integration sozialer Netzwerke- so lassen sich Inhalte ganz einfach mit dem neuen Controller mit der Welt teilen.

Technische Daten

Dem Gelegenheitsspieler sind die technischen Eckdaten ihrer Konsole sicherlich weniger wichtig oder gar geläufig und Sony hielt sich hier relativ bedeckt. Bei der Architektur setzt man nun x86, der neue 64 Bit Prozessor (AMD Jaguar) mit stolzen 8 Kernen (Taktfrequenz, Hyperthreading?) kann auf üppige 8 GB RAM zurückgreifen. Die PS 3 musste sicht noch mit je 256 MB für CPU und GPU zufrieden geben. Für die Grafikausgabe zeichnet eine AMD Radeon-GPU mit GDDR5-Speicher und einem Durchsatz von 1,84 TFLOPS verantwortlich

Dank dem üppigen Arbeitsspeicher bleiben die Games nun im RAM, dadurch ist Konsole in wenigen Sekunden wieder voll einsatzbereit. Wirklich eine lobenswerte Innovation, die erst noch die Hardware schont! Gigabit-LAN, WLAN (b/g/n, Bluetooth 2.1, USB 3.0–Buchsen, .1, SPDIF- und HDMI-Anschlüsse runden das Bild ab.

Spiel zu schwer? gibt’s bei der PlayStation 4 nicht mehr

Wer kennt das nicht? Sehr viele Spiele haben einen extremen, unserer Meinung nach deutlich zu hohen Schwierigkeitsgrad, was zumindest bei Casual Gamern für viel Frust sorgt aber Sony sei dank lässt sich die Spielkontrolle nun auch an einen versierteren Spieler weitergeben- so eine Funktion stand wohl schon lange ganz oben auf der Wunschliste von weniger talentierten Spielern.

Gamen in der Cloud

Letzten September kaufte Sony die Firma Gaikai, die Cloudbasierte Spiele anbietet. Per Stream lassen sich nun Spiele direkt und kostenlos starten, ausserdem lassen sich Spiele auch in soziale Netzwerke streamen- wer’s mag, doch in Japan werden wichtige Gamer-Events längst im Fernsehen gesendet- die Japaner sind richtig verrückt danach und lieben E-Sport sehr. So sind sogar „olympische“ Spiele per Konsole denkbar und der stetig steigende Realismus heutiger Spiele könnte dem ganzen weiter Auftrieb geben.

Demo von Killzone Shadow Fall

Watch Dogs von Ubi-Soft- Hier könnt ihr in die Rolle eines Hackers schlüpfen und optisch sieht das ganze schon einmal hinreissend aus! Bitte mehr davon, „>Open World Games gehört die Zukunft!

Remote Play

Interessant ist auch die Möglichkeit, Spiele mit der PS Vita zu steuern und laut Sony sollen alle Play Station 4 Games auch auf der PS Vita funktionieren. Im Video wurde auch ein Android-Tablet als Controller eingesetzt und wir gehen davon aus, dass die PS Vita den Controller komplett ersetzen kann ob das auch mit Android funktioniert ist noch unklar aber doch wahrscheinlich.

Erscheinungsdatum und Preis

Noch unklar ist der Endpreis, der wohl anfänglich ähnlich hoch sein dürfte wie damals bei der PS 3. Die wichtigste Frage aber: wann kommt das Gerät zu uns nach Hause ? „This holiday season“ war die knappe Antwort und da der Marktstart wohl zuallererst in den USA und Japan erfolgen wird, erscheint die PlayStation 4 Ende Jahr (November, Dezember 2013). Ob wir Europäer allerdings auch schon an Weihnachten in den PS4-Genuss kommen werden? Hoffen wir das Beste!

Der erste, offizielle Trailer von Sony

via Caschy’s Blog

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Die 2000 Watt Gesellschaft als Chance zum Neubeginn

Gerade Geräte wie Router, Drucker, Laptops, TVs, Receiver usw. hängen oft völlig unnötig permanent am Strom und befinden sich im Standbymodus, dabei kann man das ganz einfach mit ein paar Steckleisten mit AN/AUS Schalter ändern- macht bei uns 8 Klicks pro Tag, bedeutet also keinen echten Aufwand. Wir sagen klar: die 2000 Watt Gesellschaft wird kommen, ja kommen müssen.

lass die Sonne in den Tank (Bild: Erika Grazilis, Pixelio.de)

So einfach kann man je nach Gerätepark gut und gern 1-200 Euro jährlich an Stromkosten sparen- praktisch ohne die geringsten Komforteinbussen und das schlechte Oeko-Gewissen lässt sich so auch etwas beruhigen. Es braucht gerade am Anfang eine gewisse Konsequenz und Übung am Anfang aber mit der Zeit wird es zur Selbstverständlichkeit- Geräte die nicht benötigt werden ausgeschaltet, bei längerer Nichtbenutzung komplett. Der Haken dabei- .. wir sind nunmal alle Menschen und nicht immer absolut konsequent aber selbst dann kann jeder seinen Teil zu einer globalen Veränderung beitragen. .

faire Stromverteilung ?

Heute brauchen wir in Europa und den USA rund 6x mehr Strom wie uns bei einer weltweit gerechten Verteilung wirklich zustehen würde! Eigentlich ein unhaltbarer Zustand. Anbetrachts des anstehenden, unumgänglichen Ausstiegs aus der Kernkraft, der vor der Tür steht wird vielen Experten doch etwas Bange während andere klar beruhigen und das ganze als Panikmache bezeichnen. Klares Ziel ist die 2000 Watt Gesellschaft damit das 2°C-Ziels in der Klimapolitik, wie im Kopenhagen Akkord vorgesehen, erreicht wird Als politisches Instrument wird auch eine CO2-Abgabe verwendet.

Kohle statt Atomkraft aus „Ausweg“ ??

Hier liegt der Hund begraben, denn in vielen Ländern wird der ständig steigende Strombedarf einfach durch die Verbrennung von Kohle ausgeglichen- mit fatalen Folgen für uns und unsere Umwelt, die dabei produzierten, Millionen Tonnen CO2 werden oft einfach ungefiltert in die Atmosphäre entlassen und das wirkt sich auch stark auf die Kindersterblichkeit aus. Dabei: es gibt mittlerweile viele Alternativen zur sauberen Stromproduktion und schon eine relativ kleine Solarzelle auf dem Dach kann pro Jahr einiges an Stromkosten sparen- und sieht da bei doch erst noch schnieke aus.

Stromsparen durch Neukauf

Bis die 2000 Watt Vision Wirklichkeit wird, werden noch einige Jahre ins Land ziehen, ohne Frage aber sie ist machbar, wenn möglichst alle Parteien am gleichen Strick ziehen. Zu bedenken gilt es auch, dass gerade ältere Häuser und betagte Geräte wie insbesondere Computer, Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen sind im Vergleich zu modernen Geräten wahre Stromresser! Am besten lässt man sich in einem guten Fachgeschäft beraten und macht eine einfache Rechnung: Anschaffungspreis gegen die geringeren Stromkosten aufrechnen und rechnen, wie lange die Amortisation dauert.

Die Preise für Elektronikgeräte sind in den letzten Jahren auch tendenziell deutlich gesunken und so sind die Anschaffungkosten, die oft kann schon nach verblüffend kurzer Zeit abgeschrieben werden können nicht der alleinbestimmende Faktor bei dieser Rechnung denn schliesslich sind wir als Mitbewohner dieses wunderbaren Planeten Erde auch mitverantwortlich, die Erde selbst ist ein Lebewesen, dem mir dringend mit viel mehr Respekt und Ehrfurcht begegnen sollten, denn schliesslich hält sie uns überhaupt erst am Leben.

echte Innovationen haben es sehr schwer

Was hier sicherlich erschwerend hinzukommt, ist die Industrie selbst. Immer wieder gab von als verrrückt verschrienen Wissenschaftlern und Forschern extrem innovative Produkte, wie z.b. Autos die praktisch keine Energie benötigen und vieles mehr. Wer hier genau recherchiert, sieht was Sache ist und sieht, dass die Energiebranche es schon immer verstand, kaltblütig potentiell „gefährliche“ Konkurrenten, sprich hochintelligente, innovative Freidenker und Menschen mit ihren oft bahnbrechenden Erfindungen „abserviert“ hat. Diese Produkte sollen unter keinen Umständen je den Markt erreichen, denn es würde ja den eigenen Absatz schmälern.

Erfindungen die die Welt braucht- heute das Pfannenladegerät

Akkus die sich in ein paar Sekunden – aber wann ?

von utopischen Reparaturkosten und unbezahlten Betatestern

Im Vergleich zu früher können Firmen wegen dem hohen Preisdruck kaum mehr wie früher höchste Ansprüche an die eigenen Produkte stellen, wie das noch vor einiger Zeit der Fall. war. Testzeiten gibt es heute kaum noch und so arbeiten wir Kunden für sehr viele neue Produkte ohne Bezahlung als Betatester für die Firmen. Toll!

Warenlager- eine aussterbende Spezies

Geht heute ein Gerät kaputt, sei es aus einem winzigen Gründ- es wandert sehr, sehr oft auf den Müll, obwohl der Schaden oft in ein paar Minuten behoben werden könnte. Der Grund(Preis) liegt klar auf der Hand: es gibt heute praktisch keine Warenlager mehr, Ersatzteile findet man bald nur noch in den Frachträumen der Legionen ständig rollenden LKWs, die pausenlos unterwegs sind, um unsere hochkomplexe Infrastruktur aufrechtzuerhalten.

Ganz ehrlich: manchmal wünschen wir uns die meist älteren, oft etwas schrulligen Elektrofachhändler zurück, die praktisch alles reparieren konnten, was ihnen unter die Finger kam und das zu heute unvorstellbar niedrigen Preisen! Dafür waren zu der Zeit Fernseher noch sehr teuer 😉 Es lebe der vermeintliche und echte Fortschritt! Die globalen Probleme betreffen uns bald alle sebst und somit liegt es an jedem einzelnen von uns, wie wir die Zukunft gestalten

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schlechte Arbeitsbedingungen bei Foxconn- Neuer Wein in alten Schläuchen oder echter Fortschritt ?

der Internetauftritt von Foxconn (Bild: foxconn.com)

In der Vergangenheit wurden Apple und Foxconn Electronics immer wieder vorgeworfen, ihre Mitarbeiter schlecht zu behandeln. Man versprach Besserung, erhöhte die Löhne, es wurden Programme aufgelegt damit es nicht zu weiteren Selbsttötungen kommt. Mitarbeitern des France 2 Magazins Envoyé Spécial gelang es, sich mit versteckter Kamera hinter die Kulissen zu schauen und offenbar hat sich an den vielkritisierten Arbeitsbedingungen kaum etwas geändert.

Die Produktionstrasse des iPhone 5 lief bereits auf Hochtouren, die Schlafsäle befanden sich dagegen noch im Rohbau. Es gab weder fliessend Wasser noch Elektrizität. Die lapidare Begründung der Geschäftsleitung, zeigt woher der Wind weht: Der Bau der iPhone 5 Fabriken hatte absolute Priorität, die Quartiere für die Mitarbeiter waren dagegen zweitrangig.

Suizid als letzter Ausweg

Die kürzlich gross gefeierte Lohnerhöhung auf 290 Dollar war offenbar auch nicht viel mehr als ein öffentlichkeitwirksamer „Gag“, denn den grössten Teil des Einkommens verlangt Foxconn für Unterkunft, Verpflegung und Versicherungen zurück und auch das psychologische Gutachten, dass weitere Suizide verhindern soll, geht mit 7 Dollar zu Lasten der Mitarbeiter. Für die 13 verstorbenen Arbeiter die nur noch eine Selbsttötung als Ausweg sahen kommt das alles freilich zu spät und das ist der eigentliche Skandal.

Big is not always Beautiful

Wir sehen einmal mehr, dass es (leider nicht nur) in China Firmen ohne Moral und Ethik gibt gibt, denen der Profit über alles geht, die den Menschen nur als Material, als Ressource betrachten, denn das Heer der Arbeitswilligen ist trotz der miserablen Arbeitsbedingungen in vielen Firmen beinahe unerschöpflich. Foxconn produziert 40 % aller weltweit verkauften Unterhaltungselektronikartikel Die chinesische Firma mit 1.4 Millionen Beschäftigten beliefert praktisch ausnahmslos alle bekannten IT-Firmen wie eben Apple. Die Liste der Auftragsgeber von Foxconn ist lang und liest sich wie das Who-is-Who der Branche: Apple, Amazon, Dell, Nintendo, Hewlett-Packard, Samsung, IBM, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony, Toshiba… um nur einige zu nennen.

Umsatzentwicklung bei Foxconn von 1996-2008 (Bild: Homepage von Foxconn)

Foxconn: „Unser Unternehmen ist nicht perfekt“

Apple selbst sieht sich zu Unrecht mit den Vorwürfen kritisiert und betont einmal mehr, die Arbeitsbedingungen seien sicher und man behandle die Mitarbeiter mit Respekt. Bei Foxconn gibt man sich dagegen einsichtiger und räumt die (eigentlich) nicht wegzudiskturierenden Probleme offen ein: „Unser Unternehmen ist nicht perfekt und wir arbeiten jeden Tag daran, die Bedingungen zu verbessern. Um die Misstände endlich zu beheben hat Foxconn nun unter anderen die Nichtregierungsorganisation Fair Labor Association engangiert.

Schlusswort:

Geiz ist nicht für jeden Geil

Eine Firma muss Profit machen um zu überleben, das steht ausser Frage aber wenn für den Profit einiger weniger Millionen Menschen leiden müssen ist das schlicht unmoralisch und verwerflich. Wir als Kunden die immer alles noch billiger haben wollen tragen aber auch eine Mitverantwortung, ja Mitschuld an den derzeitigen Misere. Den wer spart nicht gern ein paar Euro ? Wenn die paar ersparten Euro aber für solche Misstände sorgen, sollte man sich ernsthaft fragen, wie geil das ist und vor allem für wen?

via Golem.de via nzz digital

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20 Jahre D2: Am Anfang war das Netz

In diesem Monat wird der digitale Mobilfunk in Deutschland 20 Jahre alt: Am 30. Juni 1992 startete das D2-Netz (heute Vodafone), am nachfolgenden Tag auch D1. Mit der zugrunde liegenden Technik, dem Global System for Mobile Communications (GSM), begann die rasante Entwicklung des Mobilfunks in Deutschland.

Und heute: Über 100 Millionen Gigabyte an Daten fließen jährlich durch das mobile Netz, 55 Milliarden SMS wandern von Handy zu Handy. Und die mobilen Telefonate ersetzen zunehmend den Festnetzanschluss. Das Handy ist Alleskönner und Alltagsbegleiter geworden. 114 Millionen Handyanschlüsse gibt es in Deutschland und das bei rund 80 Millionen Einwohnern. Über 21.000 Mobilfunkstandorte unterhält alleine Vodafone. Heute telefonieren und surfen die Deutschen wann und wo sie wollen.

Mobil ist Trend

Wir sind eine mobile Gesellschaft geworden. Mobil ist Trend und führt in die Zukunft:Mit der mittlerweile vierten Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution) entsteht ein solides Fundament für die kommende Gigabit-Gesellschaft. Der Netzausbau schreitet rasant voran – Vodafone erreicht mit der neuen Technologie heute schon rund 14,5 Millionen Haushalte. Dabei gestattet LTE bereits im ersten Ausbauschritt Downloads von bis zu 100 Megabit pro Sekunde.

Mobil in die Zukunft

Denn die Zukunft fordert viel von der Mobilfunktechnik: Autos werden vernetzt, mit Smart Metering wächst modernes Energiemanagement und über das Internet der Dinge vernetzen sich sogar Alltagsgeräte – vom Wecker bis zum Kühlschrank. Mobil hat Zukunft, aber auch eine spannende Vergangenheit: An dieser Stelle halten wir kurz inne und blicken zurück wie ein wenig nach vorne.

Geschichten, Bilder und Grafiken zu 20 Jahren Mobilfunk erhalten Sie hier:

www.vodafone.de/20-jahre-d2-netz

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Microsoft’s Windows Phone Marketplace wächst rasant

Microsoft’s Windows Phone Marketplace wächst unaufhaltsam. Im Mai 2011 waren es noch bescheidene 7000 Apps und schon im August 2011 lag die Anzahl Apps bei 30’000. Nun meldet Microsoft, dass die Zahl auf 100’000 Apps gestiegen ist.

Laut Microsoft wächst der Marketplace somit schneller als die App Stores der Konkurrenz. Zum Vergleich: im Apple App Store befinden sich derzeit 500’000 Apps und auch Google’s Play Store umfasst heute rund eine halbe Million Anwendungen. Microsoft konnte nun auch den Spielehersteller Zynga mit ins Boot holen. Die ersten Spiele von Zynga werden noch dieses Jahr im Marketplace erhältlich sein.

via thenextweb.com

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Die Sprachassistentin von LG heisst Quick Voice

Mit SIRI hat Apple eine echte Killerapplikation entwickelt, die enormes Potential hat. StarTrek im Taschenformat sozusagen. Nun springt auch LG auf den Zug auf und bietet mit Quick Voice ab Ende Juni ebenfalls die Möglichkeit, ein Smartphone per Sprache zu steuern. In den Genuss von Quick Voice kommen allerdings nur einige auserwählte Smartphones aus der Optimus Serie. Vorerst bleibt das neue Feature aber nur koreanischen Nutzern vorbehalten.

"Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie nicht Siri heissen ?" Bild: LG

Vom Prinzip her arbeitet Quick Voice sehr ähnlich wie Siri und versucht, den Zusammenhang einer Anfrage zu erkennen um die bestmögliche Antwort zu liefern. Mit Quick Voice bekommt man direkten Zugriff auf das Adressbuch, den Kalender und Wecker, kann SMS, E-Mail oder Notizen verfassen und auch Telefonieren per Sprachbefehl ist kein Problem.

Ob es Morgen regnet oder wie hoch gerade der Aktienkurs bei LG steht, kann Quick Voice ebenfalls beantworten. Wenn die Software keine passende Antwort auf eine Frage findet, wird im Netz nach einer Lösung gesucht.

Sang-Gyu Choi, seines Zeichens Vizepräsident von LG und Marketingchef in Südkorea, meint dazu: „Quick Voice ist das Ergebnis unserer grossen Anstrengungen, damit können wir unseren Kunden ein noch besseres Nutzererlebnis bieten.“

Google reagiert bereits

Bei Google blieben die Anstrengungen von LG auch nicht unbemerkt. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, hat Google bereits auf die Ankündigung von LG reagiert. Es ist damit zu rechnen, dass Google schon nächste Woche im Rahmen der I/O-Konferenz ebenfalls eine Betaversion seiner Sprachsteuerung „Majel“ präsentieren wird.

via gsmarena.com via handy.com

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Der LTE Überflieger: ZTE Grand X LTE

ZTE gehört zu den aufrebendsten chinesischen Unternehmen und die neuste Smartphone Kreation mit dem Namen Grand X LTE soll dafür sorgen, dass es auch so bleibt. Bei den technischen Daten hält sich ZTE allerdings noch etwas bedeckt.

Im Grand X LTE arbeitet ein Dual-Core Prozessor (Snapdragon S4) mit 1.5 GHz.Eine Full-HD fähige 8 Megapixel Kamera auf der Rückseite sowie eine Frontkamera mit 720p (1280×720 Pixel)sind ebenfalls mit von der Partie.

Wie der Namen schon erahnen lässt, kommt das Grand X LTE auch mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE klar.  Den Akku deklariert ZTE mit „Large Capacity“, was in Anbetracht der Kapazität von 1900 mAh sicherlich nicht übertrieben ist.

via mobile88.com

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